Outdoor Fitnesspark
am Spielplatz Neudorf bei Parndorf

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der frischen Luft zu ertüchtigen.

Der Parcours ist jederzeit zugänglich. Bitte gehen Sie mit Sorgfalt mit den Geräten um und befolgen Sie die Gebrauchsanleitungen, die vor Ort angebracht sind.

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  Die Naturbadeanlage "Bründlbad" kommt völlig ohne Zugabe von Chemikalien aus. Für eine optimale Badewasserqualität sorgt - wie in einem natürlichen Gewässer - das Zusammenspiel von Wasserpflanzen und Mirkoorganismen. Zusätzlich wird das Badewasser mittels Pumpen permanent umgewälzt. Über insgesamt sechs Skimmer erfolgt die Reinigung der Wasseroberfläche. In einem weiteren Kreislauf wird das Wasser des "Bründlbades" durch den Pflanzenfilter geführt. Hier werden Schmutzpartikel wirkungsvoll ausgefiltert. Im Filtermaterial werden zudem die organischen Verunreinigungen abgebaut. 
       
  Wasserfläche Schwimmbereich 270 m²  
    Nichtschwimmerbereich 225 m²  
    Kleinkinderbadebereich 105 m²  
    Badebereich gesamt 600 m²  
    Regenerationsbereich allgemein 405 m²  
    Pflanzenfilter 265 m²  
    Regenerationsbereich gesamt 670 m²  
  Gesamtwasserfläche 1.270 m²  
  Wasservolumen 1.500 m³  
  Wassertiefe Schwimmbereich max. 2,30 m  
    Nichtschwimmerbereich 1,25 m – 1,30 m  
    Kleinkinderbereich max. 0,40 m  
       
 
 

Auf dem Gelände des heutigen "Bründlbades" befand sich einst ein von Quellen gespeister Teich, welcher der Bevölkerung von Neudorf als Pferdetränke und Waschplatz diente. Von der Quelle, dem sogenannten "Bründl" holte man das Trinkwasser. Im Jahr 1974 wurde an jener Stelle ein Freibad errichtet. Das Chlorbeckenbad musste im Jahr 2003 aufgrund veralterter Wasseraufbereitungstechnik sowie Undichtheiten des Beckens geschlossen werden. Eine Sanierung des Freibades als konventionelles Chlorbeckenbad kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Die Kosten dafür hätten mindestens 750.000 Euro betragen, einfach zu viel für eine Gemeinde mit knapp 700 Einwohnern.

Da erfuhr Bürgermeister Stefan Mikula, dass ein Naturbad eine attraktive und kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Chlorbeckenbädern sei. Der Bürgermeister sammelte alle Informationen über Naturbäder in Österreich und organisierte gemeinsam mit dem Gemeinderat eine Besichtigung von zwei Naturbädern – in Sarleinsbach (Oberösterreich) und im burgenländischen Rohrbach.

Die Eindrücke, die dabei gesammelt wurden, sowie die wirtschaftlich vertretbaren Errichtungs- und Betriebskosten überzeugten den Gemeinderat endgültig von der Idee ihr "Bründlbad" in ein Naturbad umbauen zu lassen. Im September 2003 erteilte man den Auftrag zur Planung des Naturbades.